Akuter Schmerz ist das wichtigste und zugleich häufigste Symptom, das Patienten dazu bringt einen Arzt aufzusuchen. Damit hat akuter Schmerz eine überragende Bedeutung als Warnsignal bei Störungen der körperlichen Integrität.
Neben der Suche und der Behandlung der zugrunde liegenden Störung ist auch die suffiziente Therapie des akuten Schmerzes von zunehmendem Interesse. Sowohl experimentelle, aber auch klinische Untersuchungen konnten nachweisen, dass unbehandelter akuter Schmerz zur Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und zur Chronifizierung von Schmerzen führt. Chronischer Schmerz entwickelt sich zu einem eigenen Krankheitsbild, einem Syndrom, das nach neuesten Erhebungen jeden fünften Europäer betrifft. Als Folge der körperlichen Dysfunktion beeinträchtigen chronische Schmerzen die Psyche der Patienten und führen so auch oft zu beträchtlichen sozialen Problemen. So entstand das biopsychosoziale Schmerzmodell, eine Bezeichnung, die schon eine multimodale Therapie impliziert. Genau darauf wird bei der Gestaltung dieses Kompaktseminars großer Wert gelegt. Nach dem Curriculum der Bundesärztekammer in Deutschland werden Ihnen Schmerzspezialisten aus unterschiedlichen Fachgebieten die theoretischen Grundlagen für verschiedene Schmerzsyndrome, praktische und apparative Untersuchungsverfahren und die therapeutischen Möglichkeiten, von der Pharmako- über Physiko- und Psychotherapie bis hin zu komplementärmedizinischen Verfahren vermittelen.
Anerkennung durch:
- Landesärztekammer Bayern für die Spezielle Schmerztherapie
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Österreichische Ärztekammer für das Diplom Spezielle Schmerztherapie
- Österreichische Ärztekammer mit 80 Diplomfortbildungspunkten:
- 15 Punkte für Allgemeinmedizin
- 15 Punkte für Anästhesiologie und Intensivmedizin
- 10 Punkte für Innere Medizin
- 15 Punkte für Neurologie
- 15 Punkte für Physikalische Medizin
- 10 Punkte für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin
- Approbation von der Österreichischen Schmerzgesellschaft
Letzte Änderung: 18.03.2010