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Universitätsklinik für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin |
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Die Intensivstation der Chirurgie West wird von der 1. Oberärztin Dr. med. univ. Ilse Gradwohl-Mathis geleitet. Die Station ist kontinuierlich mit einem Facharzt und einem Assistenzarzt besetzt, die für die Betreuung von bis zu 12 Intensivpatienten zuständig sind.
Auf der Intensivstation der Chirurgie West werden Patienten aus unterschiedlichen Gründen zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Komplikationen durch erweiterte Maßnahmen behandelt, z. B.
Wir sind ein sehr motiviertes und geschultes Team, das Ihren Angehörigen Tag und Nacht aufmerksam betreut.
Sollten Sie noch keine Erfahrung mit einer derartigen Situation gemacht haben, so ist diese Umgebung für Sie ungewohnt, ja sogar erschreckend. Ihr Angehöriger ist an viele Apparate angeschlossen, sein Aussehen ist aufgrund der Erkrankung verändert. Es kann auch sein, dass er bewußtlos ist und sich Ihnen nicht mitteilen kann.
Um Ihnen etwas von der Angst und Verunsicherung nehmen zu können, werden wir Ihnen erklären, was mit Ihrem Angehörigen während der intensivmedizinischen Behandlung geschieht.
Zur dauernden Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Sauerstoffgehalt des Blutes und anderer wichtiger Organfunktionen werden die Patienten an Überwachungsgeräte angeschlossen.
Abweichungen von den Normalwerten der überwachten Körperfunktionen lösen hör- und sichtbare Signale aus. Ein hörbares Alarmsignal bedeutet jedoch in den meisten Fällen keine akute Lebensbedrohung, sondern hat den Zweck die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Situation zu lenken, um im Ernstfall rechtzeitig eingreifen zu können.
Ist die Atmung beeinträchtigt, muss sie künstlich mittels eines Beatmungsgerätes unterstützt werden. Dazu wird ein Beatmungsschlauch (Tubus) über den Mund oder die Nase in die Luftröhre des Patienten eingeführt.
Das Beatmungsgerät reichert die Atemluft mit Sauerstoff an und übernimmt die Atemarbeit (Ein- und Ausatmung) für den Patienten.
Damit die Beatmung für den Patienten nicht unangenehm ist, erhält er kontinuierlich Schmerz- bzw. Beruhigungsmittel verabreicht. Während der Zeit der Beatmung kann der Patient nicht sprechen.
Die Ableitung des Urins erfolgt über einen Katheter, der durch die Harnröhre in die Blase eingelegt wird. Durch die Messung und Untersuchung der ausgeschiedenen Flüssigkeit können wir die Funktion der Niere beurteilen und überprüfen.
Sollte es notwendig werden, die Nierenfunktion zu ersetzen, wird der Patient an ein spezielles Dialysegerät (Blutwäsche) angeschlossen.
Bei den meisten Intensivstationspatienten ist es notwendig, Katheter (dünne Plastikschläuche) in die Blutgefäße einzulegen.
Infusionen, Nährlösungen und Medikamente werden meist mit speziellen Infusionspumpen verabreicht, um die exakte Zufuhr zu gewährleisten.
Da Patienten im Zustand des Tiefschlafes selbst keine Nahrung zu sich nehmen können, ist es notwendig, diese durch einen Schlauch, der über die Nase in den Magen eingelegt wird, zuzuführen.
Auch in große Operationswunden werden von Chirurgen Schläuche bzw. Katheter eingelegt, deren Inhalt in Behälter, welche am Bettrand aufgehängt sind, gesammelt und ebenfalls überwacht.
Der Patient, wie auch Sie, befindet sich in einer Ausnahmesituation! Es steht Ihnen eine psychologische Beratung zur Verfügung, die Sie gerne in Anspruch nehmen können!
Wenn Sie oder Ihr / Ihre Angehöriger die Begleitung durch einen Seelsorger wünschen, dann wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.
Auskünfte werden nur an die engsten Familienangehörigen erteilt. Diese informieren die weiteren Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen. Für telefonische Auskünfte (ebenfalls nur für engste Familienangehörige) steht Ihnen in der Regel der diensthabende Arzt um 08:00 Uhr und 20:00 Uhr unter der Telefonnummer +43 (0)662 4482-57597 zur Verfügung.
Bitte hinterlassen Sie eine Telefonnummer, unter der Sie in der akuten Phase der Erkrankung erreichbar sind. Lassen Sie uns wissen, ob wir Sie bei Veränderungen auch während der Nacht anrufen dürfen.
Um besser auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können, ist es möglich, persönliche Dinge, welche Ihn / Sie an zu Hause erinnern, mitzubringen wie:
Es steht Ihnen ein Besucheraufenthaltsraum sowie eine Garderobe mit verschließbaren Wertfächern zur Verfügung, wobei dafür keine Haftung übernommen wird. Die Besuchszeiten sind von 14:00 – 16:00 Uhr und 19:00 – 20:00 Uhr.
Falls zu dieser Zeit Pflege- und Behandlungsmaßnahmen am Patienten notwendig sind, ersuchen wir Sie, diese Zeit in dem dafür vorgesehenen Besucheraufenthaltsraum zu überbrücken. Die Belastbarkeit Ihres Angehörigen ist beschränkt und um den Patienten nicht zu überfordern, bitten wir Sie, dass nicht mehr als zwei Angehörige bzw. Freunde gleichzeitig zu Besuch kommen.
Um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden, bitten wir Sie eine Einmalschürze anzulegen und bei Beginn und am Ende Ihres Besuches die Hände zu desinfizieren. Wir empfehlen Ihnen, Kinder unter 12 Jahren nicht mit auf die Intensivstation zu nehmen, obwohl wir die endgültige Entscheidung und somit auch die Verantwortung Ihnen überlassen.
Bitte beachten Sie das Handyverbot und bringen Sie aus hygienischen Gründen keine Blumen mit.
Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an das Pflegepersonal.
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H. | Landeskrankenhaus Salzburg | 5020 Salzburg |
Müllner Hauptstr. 48
Telefon: +43 (0)662 4482-2701 | Fax: +43 (0)662 4482-2703 | www.salk.at | UID-Nr. ATU57476234 | DVR 0512915
Copyright bts-consult | letzte Änderung: 01.12.2009